Für sein Leben gern

Gruppenbild: 30 neue Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten hat Bischof Dr. Felix Genn am 29. September beauftragt.

"Für sein leben"
Bischof Genn beauftragt 30 Pastoralreferentinnen und -Referenten

Münster (pbm/acl). Dem Leben auf der Spur bleiben, andere dazu einladen und dranbleiben - auch, wenn man dabei hin und wieder aneckt: Dazu hat Bischof Dr. Felix Genn 30 Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten ermutigt. Sie erhielten am 29.September im münsterischen St.-Paulus-Dom ihre Beauftragung zum pastoralen Dienst. Mit dem feierlichen Gottesdienst zum Leitgedanken "für sein/dein/mein Leben gern" endete ihre mehrjährige Ausbildung am Institut für Diakonat und Pastorale Dienste (IDP). Die neuen Pastoralreferentinnen und -referenten werden im gesamten Bistum in unterschiedlichen Bereichen der Seelsorge tätigt sein.

"Sie haben das Leben auf eine Weise entdeckt, dass es für Sie zum Beruf geworden ist", freute sich Bischof Genn über die große Anzahl von neuen Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Als solche hätten sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, andere Menschen dabei zu unterstützen, das Leben zu ergreifen und einen eigenen Weg zu finden. Eine solche Ermutigung rühre an einer Grundsehnsucht, die in jedem verankert sei, erklärte Genn. "Wer hängt nicht am Leben?" Den Menschen nahe zu sein und ihnen mit dem eigenen Leben deutlich zu machen, welche Dynamik Jesus Christus in das eigene Leben bringen kann, das sei in der heutigen Zeit eine wichtige Aufgabe, die eine Verantwortung mit sich bringe.

"Da steckt mitunter auch kritisches Potenzial drin", warnte Genn und nannte als Beispiel die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. "Wie viele Menschen werde durch ein Raster fallen, wenn ihre Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt wird?" Sensibel zu bleiben für diese und andere Gruppen, das sei auch Auftrag der Pastoralreferenten. Sicherheit gebe den Beauftragten die Zusage Gottes: "Für sein Leben gern".

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Domorganist Thomas Schmitz und dem Cor "Once again" aus Ahaus unter der Leitung von Ursula an de Linde-Bancken.

Im Kreuzgang und auf dem Domplatz wurden die fisch Beauftragten von ihren Familien und Freunden sowie von Vertretern ihrer Heimat- und Ausbildungsgemeinden mit Applaus begrüßt. Bei der anschließenden Feierstunde im IDP dankten Oliver Berkemeier und Merle Telaar stellvertretend für die Beauftragten allen, die sie während ihrer Ausbildung begleitet und unterstützt hatten: "Wir haben das Glück gehabt, Teil eines so großen Jahrgangs sein zu dürfen. Wir konnten uns von den verschiedenen Berufungen inspirieren lassen und gehen nun gestärkt in seine Nachfolge", schlossen sie.

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